Freitag - Hugo Claus - Duitse première

Datum: 15/02/14 19:30 - Voorstelling

Een toneeltekst van Hugo Claus in een nieuwe enscenering van Eric de Vroedt

Es ist das wohl bekannteste Stück des belgischen Dichters und Dramatikers und eines der bekanntesten Stücke in flämischer Sprache überhaupt. Und doch ist „Freitag“ auf deutschen Bühnen nahezu unbekannt: Ein Mann, verurteilt wegen unsittlichen Verhaltens gegenüber seiner mittlerweile erwachsenen Tochter, kommt nach Jahren im Gefängnis nach Hause. Im Zimmer neben der guten Stube schreit ein Baby. Seine Frau macht keinen Hehl daraus, dass der Vater des Neugeborenen der jüngere Nachbar ist. Der Heimgekehrte reagiert scheinbar unbeteiligt. Die Zeit im Gefängnis und die Frage nach der eigenen Schuld haben ihn hart und schweigsam gemacht. Doch die Dämonen verfolgen ihn. Auch seine Frau weiß nicht, zu wem sie gehört. Nicht einmal das Kind scheint ihr nahe zu sein. Ihr Geliebter hat längst beschlossen, das Kaff zu verlassen und niemanden mitzunehmen.
Hugo Claus, der mehrfach für den Literaturnobelpreis vorgeschlagen war, hat ein Stück voller irrealer Momente geschrieben. Es lotet die Grenze aus zwischen einer Tat, die nichts weiter als eine der vielen alltäglichen Verletzungen ist, die sich Menschen zufügen, und einer Tat, die schließlich die Schwelle zur unwiderruflichen Schuld überschreitet.

Bron : Schauspeilhaus Bochum